Hauptstraße 47, Gemeindezentrum, 1. Stock, Ordination 4, 3011 Untertullnerbach
Linderung von Schmerzen und funktionellen Einschränkungen des Bewegungsapparates; Wiederherstellen der Funktionen des Körpers, Verbesserung der Beweglichkeit und Stärkung der betroffenen Regionen.
Die physiotherapeutische Behandlung bei onkologischen Erkrankungen zielt darauf ab Ihre Lebensqualität zu verbessern, die Funktionen des Körpers zu erhalten oder wiederzustellen und Nebenwirkungen der Krebstherapie zu minimieren.
Während der Schwangerschaft und danach lindert die physiotherapeutische Behandlung körperliche Beschwerden, Schmerzen, Schwellungen (Ödeme oder Lymphstau) durch manuelle Lymphdrainage.
Die Therapie kann Schmerzen lindern, die Gelenkfunktionen verbessern und die Beweglichkeit, das Gleichgewicht und die Koordination fördern, die Muskulatur stärken, das Gleichgewicht verbessern und das Sturzrisiko verringern.
Bei Fettabsaugung, Brust OP, Nasenkorrektur etc. beschleunigt die Therapie die Heilung, reduziert Schwellungen und lindert die Schmerzen. Im Fokus stehen die manuelle Lymphdrainage, Narbenbehandlung und gezielte Mobilisation.
Die alte Berufsbezeichnung „Krankengymnastik“ wurde 1994 umbenannt in die nun gültige Berufsbezeichnung „Physiotherapie“. Die Ziele der Physiotherapie lassen sich vom Wortstamm ableiten: „physica“ (lat.) heißt Physik und betrifft das Körperliche. „therapeia“ (griech.) wird im Lexikon mit folgenden Begriffen erklärt: dienen, pflegen, für etwas gut sorgen, beachten, hochachten, behandeln, heilen. So ist Physiotherapie eine Heilbehandlung. Sie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Verursacht Krankheit oder Unfall bei uns eine Bewegungseinschränkung oder eine Einschränkung unserer Lebensqualität, die durch Selbstheilungskräfte unseres Körpers nicht ausreicht und ärztlich versorgt werden muss, kann aus medizinischer ärztlicher Indikation Physiotherapie einen wesentlichen Nutzen bei der Bewegung zu Heilungszwecken beitragen. Physiotherapie wird bei chirurgischen orthopädischen, neurologischen sowie pädiatrischen (Kinderheilkunde) Patienten angewandt, auch in der Inneren Medizin. Bei chronischen Erkrankungen der Gelenke hilft Physiotherapie u. a. die Beweglichkeit zu erhalten oder sogar zu erweitern. Physiotherapie ist die gezielte Behandlung gestörter physiologischer Funktionen unter Einbeziehung physiologischer Anpassungsmechanismen im Körper. Je nach Erkrankung werden vom Physiotherapeuten spezielle Therapieformen angewandt, die individuell auf die individuellen Anforderungen des Patienten ausgerichtet sind. Der Zugang zum Menschen erfolgt in der Physiotherapie vorwiegend über die persönliche Kommunikation mit dem Physiotherapeuten in Einzeltherapie, wobei pädagogische und psychologische Ansätze sich auf das emotionale Erleben einer Erkrankung und das Bewegungsverhalten des Patienten in der Therapie auswirken. Freundlichkeit und positive Grundeinstellung des Physiotherapeuten werden in der Physiotherapie als Beitrag zur Verbesserung des Behandlungseffektes gesehen.
Der Zugang zum Menschen erfolgt in der Physiotherapie vorwiegend über die persönliche Kommunikation mit dem Physiotherapeuten in der Einzeltherapie, wobei pädagogische und psychologische Ansätze sich auf das emotionale Erleben einer Erkrankung und das Bewegungsverhalten des Patienten in der Therapie auswirken. Freundlichkeit und positive Grundeinstellung des Physiotherapeuten werden in der Physiotherapie als Beitrag zur Verbesserung des Behandlungseffektes gesehen. Auf der Basis einer physiotherapeutischen Befunderhebung und Therapieplanung mit individuell abgestimmten Maßnahmen arbeiten die Physiotherapeuten gemeinsam mit dem Patienten daran, die individuellen Funktionen und Fähigkeiten für Alltagsaktivitäten zu erhalten und zu verbessern, um die Lebensqualität zu verbessern. Die Therapieziele ergeben sich einerseits aus Körperfunktionen und Hauptproblemen des Patienten, anderseits aus anatomischen Strukturen, an denen die Physiotherapie wirken soll. Die Wirkung von physiotherapeutischen Maßnahmen setzt an den anatomischen Strukturen des Körpers (Organsysteme – z.B. Nervensystem, Organe – z.B. Muskel, Gewebe – z.B. Knorpel, Zellen) an, um die genannten Körperfunktionen zu beeinflussen. Dadurch ergeben sich die Areale aus dem Bereich der Stütz- und Bewegungsorgane, des Nervensystems oder der inneren Organe. Hierbei steht die Einzelbehandlung im Vordergrund, welche an die individuelle Erkrankung des Patienten durch spezielle Techniken angepasst und dosiert wird. Physiotherapie ist meistens eine dauerhafte Aufgabe. Auch nach einer fachgerechten Anleitung sollten Patienten die Übungen regelmäßig weiter anwenden.
Vermittlung von Fähigkeiten, um auf körperliche Anforderungen im Alltag, Beruf und Freizeit reagieren zu können.
Physiotherapie findet Anwendung um Krankheiten zu erkennen, heilen oder zu lindern, bzw. eine Verschlimmerung zu verhüten. Sie dient damit nicht nur der defizitorientierten Behandlung von Erkrankungen, sondern leistet durch medizinische Angebote auch einen Beitrag, um ein möglichst hohes Gesundheitsniveau im Sinne der Prävention zu schaffen.